Ich wurde im Ofen von Xintegu in Shenzhen geboren. Zunächst war ich nur ein gewöhnliches Stück Stahl, das in einem Lagerhaus lag und darauf wartete, dass mein Schicksal geschmiedet wird. Als die Kaltstauchmaschine brüllend zum Leben erwachte, wurde ich zu einer zylindrischen Form gepresst, und dann schnitt ein Gewinderollbacken feine Gewinde in meinen Körper. In diesem Moment erhielt ich mein "Skelett" – eine Zugfestigkeit von 1000 Newton, genug, um das Gewicht eines kleinen Elektromotors zu heben.

Dann erhielt ich meine "Rüstung": eine Zink-Nickel-Legierungsbeschichtung, die es mir ermöglicht, 1000 Stunden in einer Salzsprühkammer zu überstehen, ohne zu rosten. Vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt durchlaufe ich 12 Prozesse – jeder einzelne ist die Definition von Zuverlässigkeit durch Ingenieure.

Meine Mission begann auf einem Offshore-Windpark. Ein Ingenieur schraubte mich an den Verbindungspunkt eines Windturbinenblatts, wo ich nun das ganze Jahr über Meereswinden von 30 m/s und salzhaltiger Luft ausgesetzt bin. Gewöhnliche Schrauben wären innerhalb von drei Monaten mit Rost bedeckt, aber meine Beschichtung wirkt wie ein unsichtbarer Schild, der das Salz fernhält. Fünf Jahre sind vergangen. Meine Kameraden und ich halten die Rotorblätter immer noch fest. Jede Umdrehung der Turbine trägt ein Stück meiner Stärke mit sich.

Später wurde ich in ein Automobilmotorenwerk geschickt. Die Umgebung hier ist noch härter: 200°C Hitze, Vibrationen bei 3000 U/min und die korrosive Wirkung von Benzin. Die Ingenieure wählten für mich Legierungsstahl. Durch Härten und Anlassen wurde mein Skelett widerstandsfähiger. Jetzt halte ich den Zylinderkopf nieder, ertrage den Verbrennungsdruck und stelle sicher, dass der Motor nicht undicht wird. Wenn das Auto auf der Autobahn dahinrast, bemerken die Passagiere mich vielleicht nicht – aber ich weiß, dass meine Anwesenheit jeder Beschleunigung Vertrauen verleiht.
Ich habe auch in einem Präzisionsinstrumentenlabor gearbeitet. Schrauben hier benötigen eine Genauigkeit im Mikrometerbereich. Schon eine Kleinigkeit zu viel oder zu wenig würde die Messergebnisse beeinflussen. Der Ingenieur zog mich mit einem Drehmomentschlüssel auf exakt 0,5 N·m an – nicht mehr, nicht weniger, genau richtig. Ich halte die Linsenhalterung eines Mikroskops und stelle sicher, dass sie bei der Beobachtung von Zellen nicht wackelt. In diesem Moment bin ich mehr als Metall – ich bin der Verbindungspunkt zwischen Wissenschaft und Kunst.

Jemand fragte mich einmal: "Du bist nur eine Schraube. Warum nimmst du dich so ernst?" Ich würde ihm antworten: Ich bin kein kaltes Metall. Ich bin ein Glied in der Kette der industriellen Zivilisation. Jeder Gewindegang auf meinem Körper trägt die Weisheit der Ingenieure, ein Versprechen der Sicherheit und die ursprüngliche Absicht, "Ausrüstung zuverlässiger zu machen".
Bei Xintegu hat jede Schraube ihre eigene Geschichte. Vielleicht arbeitet in dem Gerät, das Sie gerade benutzen, einer meiner Kameraden – er kämpft vielleicht gegen hohen Druck in einer Unterwasserpipeline, erträgt Schwerelosigkeit in einem Raumschiff oder bewacht still jede Tasse aromatischen Kaffees in Ihrer Küche.
Wir sind klein. Aber wir sind wichtig. Denn wir wissen: Die Zuverlässigkeit einer Schraube ist die Zuverlässigkeit der gesamten industriellen Welt.